Schlosspark Fertöd

Schloss Fertöd/Esterháza liegt am südöstlichen Ende des Neusiedler Sees. Das Schloss und der Park wurden im 18. Jahrhundert für die Familie Esterházy errichtet. Fürst Nikolaus I. hatte nach einem Besuch in Versailles beschlossen, ein ähnliches Schloss zu errichten und tatsächlich wurde die Anlage später als das „ungarische Versailles“ gerühmt - Schloss Esterháza war 1766 das prächtigste Schloss Ungarns.

Die barocke Grundstruktur des Parks ist heute noch zu erkennen, Details dieser Gestaltung gingen allerdings über die Jahrhunderte verloren. Heute überwiegt im Nahbereich des Schlosses die Gestaltung aus der Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert, welche eine letzte Hochblüte der Gartenkultur in Fertöd darstellt. Der Park ist heute im Eigentum des Ungarischen Staates.

Der Schlosspark, der aus verschiedenen Gärten, Waldstücken und Parterres besteht, hat heute eine Ausdehnung von ca. 200 ha. Seine Gestaltung ist durch drei Sichtachsen bestimmt, die, vom Schloss ausgehend, zunächst das Parterre und weiter den angrenzenden Wald (genannt „Lés Wald“) durchschneiden.

 

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